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Die Gärten sind für Besucher von morgens bis 19:00 geöffnet.

Zu denselben Zeiten sind auch Amphitheater, Sybille-Tempel, Ägyptischer Tempel, Gewässer und sonstige Pavillons sowie die in den Gärten stehenden Skulpturen zu sehen.

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Palais auf der Insel
 

Palais auf der Insel

Baujahr: 1689
Architekt/Baumeister: Tylman van Gameren

Das Palais auf der Insel, Sommerresidenz des letzten polnischen Königs Stanislaus August gehört zu den Meisterwerken vom Stanislaus-Stil.

Der Bau geht auf das 17. Jh. zurück, als Ujazdów noch dem Kronenmarschall Stanisław Herakliusz Lubomirski gehörte. 1683-1689 betraute er den Architekten Tylman van Gameren mit der Errichtung eines Gartenpavillons – eines Badehauses, das auch Hippokrene (wie die nach dem Hufschlag des Pegasos auf dem Helikon entstandene mythologische Quelle, Treffpunkt von Musen und Inspiration von Dichtern) genannte wurde.

Ujazdów mit seinem auf einem Hügel situierten Schloss und zwei Pavillons, die malerisch zwischen den Tiergarten-Bäumen lagen, weckte das Interesse von Stanisław Antoni Poniatowski [später Stanislaus August II.) bereits vor dessen Wahl zum König, so dass er dieses Gut erwarb, um sich dort eine Residenz einzurichten.

Anschließend ließ er das Badehaus in einen Palast nach Plänen von den Architekten Domenico Merlini und Jan Christian Kamsetzer umgestalten. Dabei ging es um eine Sommerresidenz, die gleichzeitig als Villa und Museum dienen sollte. In ihren Innenräumen wurde die königliche Sammlung von Bildern und Plastiken des 17. und 18. Jh. s untergebracht. Das Interieur wurde auch so entworfen, damit es die philosophischen Ansichten und die Bestrebungen von Stanislaus August nach Reformen widerspiegelt.

Dem Palais auf der Insel lassen sich nämlich die ideologischen Botschaften vom König entnehmen. Dort konnten die späteren Generationen Motive seiner politischen Entscheidungen und seine Beweggründe verfolgen – vor allem die Überzeugung von notwendiger Rettung der Rzeczpospolita.

Im Ballsaal wurden durch mythologische Abbildungen die für den König wichtige Werten dargestellt. Seine Herrschaft stützte sich nämlich auf der Klugheit, Tugend, Schönheit und Vorliebe für Künste. Die von ihm gestarteten Reformen sollten Polen zum Aufschwung bringen, dem Land Frieden und Wohlstand sichern.

In der Rotunde gilt die Aufmerksamkeit der Rolle, die Stanislaus August sich selbst in der Geschichte zuschrieb. Er verwies auf die polnischen Könige, die ihm als Vorbild dienten. Zudem nahm er auch Stellung zum antiken Erbe im Bereich von Staatsstrukturen. Seine eigene Rolle sah er in der ehrenwürdigen Fortsetzung von Geschichte und Tradition, was die Bilder im Salomon-Saal zum Ausdruck bringen.

 
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