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Die Gärten sind für Besucher von morgens bis 19:00 geöffnet.

Zu denselben Zeiten sind auch Amphitheater, Sybille-Tempel, Ägyptischer Tempel, Gewässer und sonstige Pavillons sowie die in den Gärten stehenden Skulpturen zu sehen.

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Myślewicki-Schloss
 

Myślewicki-Schloss

Baujahr: 1777
Architekt/Baumeister: Dominik Merlini

Das Palais wurde im Geiste des frühen Klassizismus nach einem Entwurf von Domenico Merlini erbaut. Der anfangs bescheidene Quadratbau entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem prachtvollen Schlösschen. Seitenpavillons (mehrgeschossige Türmchen) waren an den mittleren Teil mit den viertelrunden Verbindungsgebäuden angeschlossen. Die vordere Fassade ziert eine Nische mit den Jakub Monaldini Skulpturen von Zephyr und Flora sowie einer Kartusche mit Initialen vom königlichen Neffen, dem Prinzen Józef Poniatowski. Er wurde um 1779 der Besitzer vom Palais. Im 18. Jh. wohnten hier u.a. seine Mutter Teresa z Kinskych Poniatowska, General Andrzej Mokronowski und Kämmerer Franciszek Ksawery Woyna.

Bis heute überdauerte das Palais weitgehend unverändert und in seinem Interieur sind zumeist die ursprünglichen Polychromien aus dem 18. Jh. mit dem Motiv der Füllung und Elementen einstiger Rüstung von einem tschechischen Malers Antoni Herliczka (Diele und Treppenhaus) erhalten. Das Speisezimmer beherbergt die Veduten italienischer Städte - Blick auf das Schloss und die Engelbrücke in Rom, Casino von Pius VI. in Vatikan sowie ein Secco-Gemälde Blicke auf den Markusplatz in Venedig von Jan Bogumił Plersch. Im Erdgeschoss lässt sich das Plafond desselben Künstlers – Zephyr und Flora bestaunen. Ein vergleichbares Gemälde vom Ende des 18. Jh. s bekommt man in Warschau nur in Wilanów zu sehen. Darüber hinaus haben sich im Landschaftszimmer acht phantasievolle Panoramen antiker Ruinen mit pittoresken Landschaften im Hintergrund samt einer Herliczka-Staffage erhalten .

Die Palais-Innenräume sind zudem Heimat für Bilder, Plastiken, Möbel und Gegenstände des künstlerischen Handwerks, die überwiegend um die Wende vom 18. zum 19. Jh. erschaffen wurden. Sehenswert ist zweifelsohne auch eine französischen Reisebibliothek für Damen vom Ende des 18. Jh. s. Sie umfasst 210 in Leder gebundenen Miniaturbände. Im Mittelpunkt dieser Sammlung steht die Serie Bibliothèque Universelle des Dames, die in Paris 1785-1792 erschien). Einzigartig ist ebenfalls das Klavier mit fünf Oktaven, d.h. piano carré, das durch Adam Beyer in Londoner Soho 1790 hergestellt wurde. Dieses Instrument sorgte einst für eine wahre Revolution auf dem Klavier-Markt.

Im Schlafzimmer der ersten Etage, das dem Prinzen Józef Poniatowski gewidmet ist, hängen u.a. Pastellporträts der Eltern vom Prinzen – Teresa z Kinskych Poniatowska und Andrzej Poniatowski, die von Louis Marteau geschaffen wurden. Unter den Bildern, die den Konferenzsaal schmücken, findet man u.a.: Der Hafen von Jan van Goyen, Der Junge mit Schotten und Der Junge, der Wein trinkt von Jan van der Meer, Unruhige See von Bonaventura Peeters und das Bild des italienischen Malers um die Wende vom 16. zum 17. Jh. Antiveduto Grammatica mit dem Titel Maria ermahnt ihre Schwester Martha. Königlicher Galerie entstammen das Porträt vom Lord Pembroke eines Nachahmers von Anton van Dyck, und das Porträt von Stanislaus August im Generaluniform von Marcello Bacciarelli.

Im 19. Jh. richtete man hier die Wohnung für die Generale der in der Umgebung stationierenden russischen Einheiten ein. In der Zwischenkriegszeit diente das Palais hingegen den hohen Staatsbeamten – General Bolesław Wieniawa-Długoszowski und Vizepremierminister Eugeniusz Kwiatkowski als Unterkunft. Von 1946 bis 1980 befanden sich hier die Gästezimmer des Amtes des Ministerrates. Aufgehalten haben sich in diesen Räumen u. a. Indira Gandhi – Premierministerin von Indien und Richard Nixon –Präsident der Vereinigten Staaten. Zwischen 1958 und 1978 fanden hier die chinesisch-amerikanischen Verhandlungen statt.

 
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