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Die Gärten sind für Besucher von morgens bis 19:00 geöffnet.

Zu denselben Zeiten sind auch Amphitheater, Sybille-Tempel, Ägyptischer Tempel, Gewässer und sonstige Pavillons sowie die in den Gärten stehenden Skulpturen zu sehen.

 

Geschichte

Die Geschichte vom Königlichen Łazienki-Park fängt mit Jazdów – einer Burg der Fürsten von Mazowsze an.

Die Burg aus Holz und Erde wurde im 12. Jh. am kleinen Hügel an der Weichsel, in der Nähe eines Flussübergangs errichtet.

Sie hat sich bis zum litauisch-ruthenischen Überfall 1262 erhalten. In jenem Jahr kam der Fürst Ziemowit I. ums Leben. Dieser tragische Zeitpunkt beginnt die Geschichte von Łazienki und die von Warschau. Er ist auch eins von den ersten schriftlich bekundeten Geschehnisse. Nach der Vereinigung von Mazowsze und der Krone gelang Ujazdów 1548 in Besitz von Königin Bona Sforza. Damals errichtete man dort einen Hof, der wahrscheinlich an der Stelle des späteren Belvedere situiert war. Um 1570 stand in der Nähe von heutiger Trasa Łazienkowska das hölzerne Schloss von Anna Jagiellonka. Das Gelände am Rande der Böschung wurde als Tiergarten ( Jagdgebiet) genutzt.

Zygmunt III WazaUnter Sigismund III. Wasa wurde (um 1606) der erste frühbarocke Palast erbaut, als Ujazdowski-Schloss bezeichnet. In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh.s kaufte diese Güter der Kronenmarschall Stanisław Herakliusz Lubomirski. Auf dem Gelände vom Tiergarten ließ er die durch Tylman van Gameren entworfenen Pavillons erbauen. So entstanden die Ermitage und das architektonisch raffiniert gestaltete Badehaus (1683-1689), das später seinen Namen der ganzen Palast- und Parkanlage verliehen hat.

In der ersten Hälfte des 18. Jh.s pachtete Ujazdów König August II. von Sachsen. Unter August II. wurde der Piaseczyński-Kanal erschaffen.

1764 erwarb König Stanislaus August das Landgut Ujazdów. Auf dem weitreichenden, damals als Zwierzyniec Ujazdowski bezeichneten Gebiet, ließ der Marschall (1683-1689) ein Badehaus errichten, das später seinen Namen der ganzen Palast- und Parkanlage verlieh – Łazienki (Bad). Das Bauwerk nach einem Entwurf von Tylman van Gameren war zwar nicht groß, aber architektonisch raffiniert gestaltet. Stanislaus August ließ die Anlage mit Hilfe von hervorragenden Architekten – Domenico Merlini und Jan Chrystian Kamsetzer (Johann Christian Kammsetzer) , Maler – Marcello Bacciarelli und Jan Bogumił Plersch sowie der für die Innenausstattung verantwortlichen Bildhauer– Andre Le Brun und Giacomo Monaldi ausbauen.

BachusZwischen 1775 und 1795 wurde dort intensiv unter königlicher Aufsicht gearbeitet. In diesem Zeitraum entstand das Palais auf der Insel - das wichtigste Bauwerk von Łazienki. Stanislaus August, Freund und Förderer der Künste ließ darin seine hochkarätige Sammlung von italienischer, holländischer, flämischer und französischer Malerei unterkommen. In seinem Auftrag wurden in Łazienki noch viele weitere prachtvolle Anlagen erbaut. Zu den ältesten gehören Weißes Haus (1774 ) und das Myślewicki-Palais (um 1774 ), Geschenk vom König an seinen Neffen Józef Poniatowski.

Hinzu kommt noch Alte Orangerie (1786-1788), die das außergewöhnliche, nach dem König genannte Stanislaus-Theater beherbergt. Fürs Publikum wurde es 1788 geöffnet. In der oberen Etage ließ der König eine Glyptothek – die in Westeuropa erworbene Sammlung von Kopien antischer Skulpturen - einrichten. Die wurde dann den Kunstschülern zugänglich gemacht.

Neben der Errichtung neuer Bauwerke und Pavillons erfolgte auch die Umgestaltung des Parks. Mithin wurde eine Park- und Gartenanlage erschaffen, die in sich Geometrie des französischen Landschaftsstils des 17. Jh.s mit dem im 18. Jh. sehr verbreiteten englischem Garten vereinigte.

Am Ende der Herrschaft von Stanislaus August kam es leider zum Untergang von seinem beliebten Łazienki-Park. Unter Zaren, die in 1817 dessen Besitzer wurden, geriet die königliche Sommerresidenz in Verfall. Viele wertvolle Kunstwerke und Gegenstände wurden damals nach Russland ausgeführt. Erst in der Zwischenkriegszeit gelang es Łazienki unter der Verwaltung von Staatlichen Kunstsammlungen, auch wenn nur für kurze Zeit, ihren einstigen Glanz wiederzugewinnen.

Während des Zweiten Weltkriegs fiel die ganze Anlage der deutschen Besatzung zum Opfer. Sie wurde völlig ausgeraubt und zerstört. Erst 1960 konnte es nach einem langem Wiederaufbau wieder die Öffentlichkeit erfreuen. Dort wurde ein Museum etabliert.


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